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Wie funktioniert nochmal die Fotosynthese?

Je älter ein Baum, umso höher die CO2 Bindung

Wie viel CO2 ein Baum pro Jahr absorbieren kann ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie Baumart, Standort, Wasserversorgung, Beschaffenheit von Boden und der Lichtintensität sowie Vegetationsdauer.
Ein wichtiger Unterschied ist außerdem, ob es sich um eine Solitärpflanze oder um einen Baum in einem Wald handelt, denn Solitärpflanzen können tendenziell mehr CO2 aufnehmen und auch speichern. Sie haben mehr Platz zum wachsen und können in der Regel ausgeprägtere Äste und Kronen entwickeln.

Je älter ein Baum ist, umso höher ist die Menge an CO2 die er aufnehmen kann. Denn ein Baum legt in den ersten Jahren nach seiner Pflanzung geringe Biomassenvorräte an. Eine Buche zum Beispiel ist in der Lage ca 12,5 Kilogramm CO2 pro Jahr zu binden und 1 Tonne CO2, innerhalb von 80 Jahren Lebenszeit.
Es müssten also 80 Bäume gepflanzt werden, um jährlich eine Tonne CO2 durch Bäume wieder kompensieren zu können.
Stellt man sich einen alten Baum vor der gesund und hochgewachsen ist, dann ist dieser dazu fähig, an nur einem Tag für 10 Menschen die Luft zum Atmen zu produzieren, die diese an einem Tag benötigen.

Blatt, grün mit Tropfen

Was ist Fotosynthese und warum ist sie so wichtig?

Der Begriff

Verbunden aus den griechischen Komponenten "phōs" für “Licht” und "sýnthesis" für “Zusammensetzung” beschreibt der Begriff Fotosynthese einen chemischen Prozess der in Pflanzen vorgeht.  + Weiterlesen

Dies ist einer der wichtigsten Vorgänge auf der Erde:Fotosynthese ermöglicht es uns überhaupt zu leben.

So funktioniert Fotosynthese

Wasser, welches für die Fotosynthese dringend benötigt wird, wird in die Chloroplasten transportiert, die sich in den Blättern befinden.
An der Blattunterseite befinden sich sogenannte Schließzellen dessen Aufgabe es ist, den Gasaustausch zu koordinieren.  + Weiterlesen

Kohlendioxid (CO2) strömt von Außen in das Zellinnere ein. Über dieselben Schließzellen wird nach Abschluss der Fotosynthese der Sauerstoff ausgeschieden.
Das Chlorophyll, der Farbstoff der Blätter grün färbt, ist für die Absorption von Sonnenlicht zuständig.
Kohlendioxid, Wasser und Licht werden von der Pflanze in Sauerstoff und Glucose umgewandelt.

Damit du dir das Ganze besser vorstellen kannst

Vor ca. 4,5 Milliarden Jahren bestand die Atmosphäre unserer Erde aus Wasserstoff, Helium, Ammoniak, Methan und anderen Gasen die den Planeten um einiges weniger lebensfreundlich machten, als es heute der Fall ist.
Mit der Entwicklung von Algen und Cyanobakterien kam dann Sauerstoff als Gas hinzu, als Abfallprodukt des Stoffwechsels welcher über mehrere 100 Millionen Jahre unsere Atmosphäre mit Sauerstoff füllte.
Heute liegt der Sauerstoffanteil unserer Luft bei 21%. Ohne diesen Sauerstoff würden wir nicht existieren können!  + Weiterlesen

100% des Sauerstoffs den wir und alle Tiere zum Atmen benötigen, wird als Abfallprodukt der Fotosynthese von Algen, Bakterien und Pflanzen in die Umwelt abgegeben.
Pflanzen hingegen benötigen keinen Sauerstoff sondern Wasser, Kohlendioxid und Licht. Fotosynthese ist also gewissermaßen der Stoffwechselvorgang einer Pflanze bei dem Wasser, Kohlendioxid und Licht in Sauerstoff und Glucose (Zucker) umgewandelt werden.
Glucose ist wichtig für das Wachstum der Pflanze, Sauerstoff aber ist für sie unbrauchbar.

Die Formel für die Fotosynthese lautet

6 H2O + 6 CO2 + Licht = 6 O2 + C6 H12 O6

Löst man diese Formel auf bedeutet das, dass die Pflanze 6 Wasserstoffmoleküle, 6 Kohlendioxidmoleküle und Licht braucht, damit 6 Sauerstoffmoleküle und Glucose hergestellt werden können.  + Weiterlesen

Glucose ist auch bekannt als Traubenzucker, welcher von der Pflanze in Stärke umgewandelt und von ihr benötigt wird um die Synthese von Eiweißstoffen und Fetten durchführen zu können, die die Nahrung der Pflanze darstellen.
Glucose ist ein sogenannter Monosaccharid, ein Einfachzucker während Stärke ein Polysaccharid ist und somit nur schwer löslich. Dadurch ist es aber möglich, dass die Stärke in der Pflanze bleibt, auch bei starkem Flüssigkeitsverlust.