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Der Baum und der Biergarten

Wer gesellt sich nicht gern im Sommer in einem Biergarten?

Die beliebtesten Plätze sind meist unter einem großen Baum, der Schatten spendet und für etwas Abkühlung sorgt.
Wusstest du, warum Bier und Baum zusammen gehören und daraus die Biergartenkultur entstanden ist? Die damalige Brauart des untergärigen Bieres erforderte eine kühle Lagerung, sonst wurde es einfach schnell ungenießbar. Leider gab es damals noch keine Kühlschränke, blöd. Der Bierkonsum musste somit wohl oder übel für lange Zeit auf die Wintermonate beschränkt werden, denn da konnte dieses kostbare Getränk gelagert werden.

Kühler Kopf, kühles Bier

Im frühen 19ten Jahrhundert hatten dann Bierbrauer eine zündende Idee: In Flussterassen wurden einfach tiefe Keller angelegt. Damit die Keller auch im Schatten lagen, und nicht das Kellergewölbe schädigen, wurden flach wurzelnde Kastanienbäume gepflanzt.
Kies wurde auf den Boden des Hangs gestreut, um die Temperatur der Keller noch weiter zu senken.

Es sprach sich sehr schnell rum, dass diese neuen Keller es möglich machten, auch im Sommer Bier zu brauen und zu lagern. Kommt das Bier nicht zu einem, kommt man eben einfach zum Bier! Rasch zog es Städter an diese neuen Keller vor der Stadt, wo man es sich auf schlichten Holzbänken gemütlich machen konnte.

Der Biergarten war geboren!